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Rolando Villazón and La Fura dels Baus mix Mozart and science fiction

Interview with Rolando and the cast of T.H.A.M.O.S. in advance of Mozartwoche 2019

Rolando Villazón und der Zauber des Kaleidoskop

Interview with Rolando in advance of Mozartwoche 2019

Rolando, doppelter Botschafter

Interview with Rolando in advance of Mozartwoche 2019

There is no weak link in the cast assembled by the conductor Yannick Nézet-Séguin at the project’s Baden-Baden festival home… this recording brings its drama roaring to life!

“Lebenskünstler” von Rolando Villazón ist wie eine Mischung aus dem Film “Die Fabelhafte Welt der Amélie” und einem Wimmelbuch voll von Dingen, Menschen, Szenerien. Immer wieder wird etwas Neues entdeckt. Große, wenn auch zaghafte Liebe und ein bisschen Krimi sind auch mit dabei. Villazón gibt sich als Beobachter der kleinen Dinge – und als Skeptiker der modernen Welt. Mehrfach trampeln stupide Smartphone- oder Tabletnutzer durch seine Bilder. Was ihnen alles entgeht, das möchte der Autor seinem Leser zeigen. “Lebenskünstler” ist ein Lob der Achtsamkeit, der Diversität und der Freundschaft.

Rolando Villazón übt mit diesem gelungenen, vor Ideen nur so sprühenden Roman auch Gesellschaftskritik. (…) Ja, Rolando Villazón, der weltbekannte Tenor, kann auch gut schreiben. (…) eine clevere, mit gewagten, aber funktionierenden Metaphern angereicherte, wahnwitzige Geschichte über Außenseiter, die einem schnell ans Herz wachsen (…)

Entretien: Rolando Villazón

Cover story with Opéra in advance of his role debut as Monteverdi’s Ulisse.

“Stimmlich gibt Villazon hier alles, was in Jubel und stehenden Ovationen endet.”

“Rolando Villazón, jener tenorale Weltstar, ist in der Rolle des Michel trotz stabiler stimmlicher Leistung eher darstellerisch herausgefordert. Villazón, auch wenn er oft vor Schmerz über seine eingebildete Angebetete über die Bühne taumelt, gibt hier keinen Psychopathen, dessen innere Zerstörung man nicht sieht und die nur durch das, was er nach Außen hin an Monströsem treibt, sichtbar wird. Nein, im Gegenteil: Die Oper selbst zeigt alles, von dem Michel besessen ist, und Villazón muss als Darsteller nur die Projektionsfläche seiner garstigen Träume bieten. Vielleicht ist dies das Prinzip des Clowns, den Villazón abseits seines Sängertums sonst gerne und höchst virtuos gibt: Er spielt die monströsen Ereignisse, die ihn überkommen und zugleich seine höchst menschliche und deshalb komische Reaktion darauf.”

“Rolando Villazón als Michel gestaltet sein Rollendebüt durchdacht und sicher. Gerade in der Höhe ist seine weiterhin sehr wohlklingende Stimme extrem sicher und gut geführt. In der Mittellage zeigt er baritonale Stärke. Alles verbindet er mit einer enormen sängerischen Ausdruckskraft und angenehmer französischer Diktion. Villazón ist auch darstellerisch der Star des Abends. Er hüpft, er zittert, er tanzt, er fällt. Er ist komisch, er ist zärtlich, er ist wütend und ängstlich. Dabei ist er immer auf der Bühne und somit sind die zwei Pausen der Aufführung für ihn eingerichtet. Villazón präsentiert sich als großer Sängerdarsteller und in exzellenter körperlicher Verfassung. In aller Bescheidenheit nimmt er schließlich seinen lautstarken Applaus entgegen. Seinem Teamgeist verleiht er einen besonderen Ausdruck, indem er niemals alleine vor den Vorhang tritt.”